Methodik

Methodik

Bei PODBIM ist Methodik ein Werkzeug, kein Produkt. Wir verbinden klassisches, agiles und hybrides Projektmanagement mit Lean-Prinzipien, Six-Sigma-Methoden und BIM-Standards. Die Methode wird zum Projekt passend gewählt, nicht umgekehrt. Was hier folgt, ist die Arbeitsweise, mit der wir technisch-kaufmännische Projekte in DACH-Industrie strukturieren — vom Erstgespräch bis zum Hand-over an Werks- oder Betriebs-Team.

Wie wir arbeiten — der 5-Schritt-Prozess

  1. Discover — Standortbestimmung, Stakeholder-Mapping, Datenbasis prüfen. Wir nehmen Auftraggeber-Ziele, organisatorische Realität und vorhandene Dokumente in einem ersten gemeinsamen Schritt auf.
  2. Frame — Zielbild, Scope und Erfolgskriterien gemeinsam fixieren. Aus der Standortbestimmung wird eine belastbare Rahmensetzung mit klaren Abgrenzungen.
  3. Plan — Roadmap, Phasenplan, Risiko-Register und Liefer-Definitionen entwickeln. Hier entstehen die Artefakte, die die spätere Steuerung tragen.
  4. Steer — Wöchentliche Steuerung, Statusberichte, Issue- und Change-Management. Methodische Disziplin hält Komplexität beherrschbar.
  5. Hand-over — Übergabe an Werks-, Betriebs- oder Anlagen-Team mit Lessons-Learned und Verankerung. Das Projekt endet sauber, das Wissen bleibt im Unternehmen.

Methoden-Stack

  1. Klassisches Projektmanagement nach etablierten PM-Prinzipien (z. B. PRINCE2) — bewährte Phasenführung für strukturierte technisch-kaufmännische Projekte.
  2. Agiles und hybrides Projektmanagement — wo Anforderungsklarheit fehlt oder iterative Steuerung Wert bringt, wird hybrid kombiniert.
  3. Lean-Prinzipien — DMAIC, Wertstrom-Analyse, Verschwendungsidentifikation.
  4. Six Sigma — quantitative Prozess- und Qualitätsdisziplin.
  5. BIM-Standards — EN ISO 19650 und DIN EN 17412 für Informationsanforderungen, BIM-Abwicklungspläne und Level of Information Need.
  6. Strategischer Rahmen — Integration von ökologischen, sozialen und ökonomischen Zielen, um langfristige Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit zu gewährleisten.

Wie die Methoden zusammenwirken

Methodik wird bei PODBIM nicht schematisch eingesetzt, sondern entsprechend der Projektlogik kombiniert. In Anlagenbau- und Investitionsprojekten geben etablierte PM-Standards (z. B. PRINCE2) einen klaren Governance- und Phasenrahmen. In frühen oder unklaren Anlaufphasen ergänzt ein hybrides Vorgehen die Planung durch iterative Klärung und kurze Entscheidungszyklen. Bei Produktionsübersiedelungen sichern Lean-Prinzipien Materialfluss, Logistik-Kritikalität und Anlaufstabilität, während Six Sigma die Prozessfähigkeit nach dem Move messbar macht. In BIM-Mandaten definieren EN ISO 19650 und DIN EN 17412 die Informationsanforderungen software-neutral und ohne Vendor-Bias. Der strategische Rahmen liegt in der Integration von ökologischen, sozialen und ökonomischen Zielen, um langfristige Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit zu gewährleisten.

Was Methodik nicht ist

Methodik ist bei PODBIM kein Produkt zum Verkauf, keine Zertifizierungs-Vermarktung und keine generische Beratungs-Floskel. Wir trainieren keine Methoden-Schulen aus, wir wenden Methoden an. Wir verkaufen kein Trademark, wir liefern Steuerung. Wenn ein Projekt mit weniger Methode auskommt, wird weniger eingesetzt — wenn es mehr braucht, mehr.

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